Triggerpunkttherapie

Stellen Sie sich Ihren Körper einmal als Uhrwerk vor, in dem kein Rad ohne ein anderes funktioniert. Tritt bei einem der Rädchen ein Fehler auf, so funktioniert auch das andere Rad nicht mehr. Der menschliche Körper besteht ebenfalls aus einem Netzwerk solcher Strukturen, denn hier ist alles miteinander verbunden – oder auch „verzahnt“: Er ist ein kompliziertes Geflecht aus Knochen, Sehnen, inneren Organen und Gefäßen und muss deshalb als etwas Ganzheitliches gesehen werden. Wegen der Verbundenheit können sich Schmerzen, wie zum Beispiel eine verspannte Schulter, bald auf andere Körperstellen ausbreiten und dann beispielsweise zu Kopf- oder Rückenschmerzen führen. Bei der Ganzheitlichkeit setzt die Triggerpunkttherapie an, die unter Ausübung von Druck auf besagte Punkte mit speziellen Methoden Schmerzen zu lösen vermag. Als myofasziale Triggerpunkte werden schmerzhafte Störungen bezeichnet, die im Bereich von Muskeln auftreten. Triggerpunkte sind Punkte, die sich in den Muskeln befinden, genauer: in den Muskelfaserbündeln. Bei Druck auf einen Triggerpunkt wird ein Schmerz ausgelöst, der immer größer wird und sich auch auf andere Körperstellen ausweiten kann. Dieser Schmerz rührt von nur einem einzigen Spannungspunkt in den Muskelfaserbündeln.

Die Auslöser von myofaszialen Schmerzen sind vielseitig und können ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren sein: So kann beispielsweise eine Überlastung der Muskulatur dazu führen, dass sich myofasziale Triggerpunkte bilden. Auch können stetige Fehlhaltungen und -belastungen bei Arbeit und Sport Gründe sein, da sich dadurch die Muskulatur anspannt und verkürzt. Diese Fehlhaltungen können obendrein bei kaltem Wetter auftreten, denn bei kühler Witterung spannen sich die Schultern häufig an. Doch das sind nicht die einzigen Aspekte, die die Bildung von myofaszialen Triggerpunkten bewirken: Sie können auch als Nachwirkung von Infektionen oder einer Erkältung entstehen. Stress, der in der heutigen Gesellschaft nahezu an der Tagesordnung ist, trägt zur Sensibilisierung der Menschen bei und ist nicht zu unterschätzen. Auch psychische Faktoren wie nicht verarbeitete oder unterdrückte Emotionen können zu einer Veränderung im Verhalten des Nervensystems führen, sodass der Mensch stärker auf Schmerzen reagiert. All diese Faktoren führen zu Schmerzen, dem Hervorrufen von Triggerpunkten in den Muskelfaserbündeln und einer Veränderung in unserem Bewegungsapparat.

Ziel der Triggerpunkttherapie ist es diese zu behandeln um Störungen und Schmerzem am Bewegungsapparat zu beseitigen oder gar zu verhindern.

Gesund werden – gesund bleiben wünschen wir all unseren Patienten und Kunden und bemühen uns, Sie bei der Zielerreichung bestmöglich zu betreuen. In den vergangenen 30 Jahren durften wir eine Vielzahl von Patienten in unserem Gesundheitszentrum therapieren und Kunden bei ihren gesundheitsorientierten Zielen begleiten. Und jeder Einzelne unserer Patienten und Kunden war, ist und wird uns immer wichtig bleiben.

Ihr Dr. Nikolaus Schleicher

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